Bericht zur Veranstaltung am 06. März 2012
Am Dienstag, den 6.3.2012 um 19:00 Uhr fand unsere Plenumsveranstaltung zum Thema Sozialticket Kolpinghaus Kleve statt.
Norbert Kalisch von Attac Niederrhein referierte über
„Entwicklungen zur Umsetzung des Sozialtickets am Niederrhein“
- Was wurde und wird gefordert, wie sieht die Realität aus.
- Was kann weiterhin getan werden?
Die Einführung des „VRR-Sozialtickets“ liegt 100 Tage zurück. Für uns ein Anlass die Geschichte zur Entstehung der Sozialticketinitiative genauer zu betrachten.
Die Attac-Gruppe Niederrhein war hier seit 2008 aktiv und ist mit anderen Organisationen in der Initiative „Sozialticket Niederrhein Jetzt!“ aktiv. So ist Norbert Kalisch, der von Beginn über Attac Niederrhein in diese Initiative eingebunden war und ist, ein idealer Referent für dieses Thema.
Norbert Kalisch ging eingehend auf die Entwicklung der Sozialticketinitiative im Bereich Niederrhein ein.
Anschaulich legte er die historische Entwicklung dar, die zu Anträgen für ein Sozialticket im Kreis Wesel und Kreis Kleve führten. Diese Anträge wurden entweder abgelehnt oder wie in Kleve erst nach Einführung des VRR-Sozialtickets verhandelt.
Seit dem 1. Dezember 2011 beteiligen sich nun die Kreise Kleve und Wesel an dem zeitlich bis zum 31.12.2012 befristeten Pilotprojekt „VRR-Sozialticket“ als Umsetzung der Vereinbarung des Landes NRW und dem VRR.
Den Ausführungen folgte eine angeregte Diskussion der Zuhörer. Man war sich einig, dass das „VRR-Sozialticket“ nicht den Namen „Sozialticket“ verdient. Die Begrenzung auf die Tarifzone A lässt keine Fahrten zu, Fahrtziele im gesamten Kreisgebiet zu erreichen. So ist eine niedrige Akzeptanz durch die Berechtigten so gut wie vorprogrammiert.
Übersicht über die Tarifgebiete
Quelle
http://www.vrr.de/imperia/md/content/tickets/allgemein/verbundraum_vrr_2012.pdf
Die Anwesenden waren sich einig, dass ein Sozialticket 15 Euro nicht überschreiten und mindestens für den ganzen Kreis gelten sollte.
Es wurde beschlossen, weitere Aktionen in diesem Zusammenhang zu planen und durchzuführen.
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Pressemitteilung
Sozial-Ticket erste Erfahrungen mit dem Sozialticket - 100 Tage Sozialticket im Kreis Kleve
Der VRR hat ein Sozialticket für 29,90 € auf den Weg gebracht. Erste Erfahrungen von Menschen, die dieses Ticket nutzen wollen, zeigen schon jetzt, das dieses Fahrticket den Namen nicht verdient. So gilt das Ticket nur für den A-Bereich, d.h. jemand der in Goch oder Kevelaer wohnt und nach Kleve zur Kreisverwaltung muß, kann das Ticket nicht nutzen, da er für diese Entfernung ein Ticket der Preisstufe B oder C benötigt.
Dies ist besonders schlimm unter dem Aspekt, dass Krankenhäuser im Kreis spezialisiert sind. So ist die Kardiologie in Kleve, die Paliativmedizin in Goch und die Gefäßchirugie in Kevelaer angesiedelt, ein Krankenhausbesuch mit diesem Ticket ist so nicht möglich.
In diesem Zusammenhang sollte man ebenfalls beachten, dass z.B. in Goch die ALGII-Bezieher weitgehend im Stadtzentrum wohnen.
Fahrten nach Duisburg oder Krefeld liegen ebenfalls außerhalb des Tarifbereichs des Sozialtickets.
Mit anderen Initiativen aus dem ganzen VRR - Gebiet fordern wir deshalb weiterhin ein Sozialticket mit dem die jeweilige Kreisstadt erreichbar ist. Die Berechnungsgrundlage für Mobilität für ALGII-Bezieher liegt bei 22,60 €. Daher sind mit dem Regelsatz bei Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe mehr als 15,- Euro nicht realistisch!
In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die im November gestartete Aktion "Freifahrt - Ich nehm Dich mit! - Roter Punkt" im gesamten VRR Gebiet. hinweisen.
So werden seit Anfang November 2011 in Essen, Bochum, Duisburg, Wesel und vielen anderen Städten, auch im Kreis Kleve rote Buttons verteilt. In Düsseldorf läuft die Kampagne bereits seit zwei Jahren.
Rote Buttons können bei Attac Kreis Kleve, unter Verwendung folgender e-mail bestellt werden: Uwe-Huettman(at)t-online.de
Mit einem an's Revers oder die Bluse gesteckten roten Button wird signalisiert:
Ich kann eine weitere Person in Bus und Bahn mitnehmen!
Jeder Mensch hat das Recht auf Mobilität!
Ich bin für ein echtes Sozialticket für maximal 15 Euro!
http://www.sozialticket.info/
Ferner möchten wir auf folgende Veranstaltung hinweisen:„Entwicklungen zur Umsetzung des Sozialtickets am Niederrhein“
Was wurde und wird gefordert, wie sieht die Realität aus.
Was kann weiterhin getan werden.
Dienstag 6. März 2012 um 19.00 Uhr
im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstraße 11
Referent: Norbert Kalisch, Attac Niederrhein
Dr. Sabine Jordan
Neuenhof 5
47546 Kalkar
Für eventuelle Rückfragen stehe ich unter der Telefonnummer
02824 9995158 zur Verfügung
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Bericht zur Veranstaltung am 31. Januar 2012
21. Februar 2012
Situation im Bund
Seit einigen Monaten häufen sich die Presseberichte über alternative Gasgewinnung auch in Deutschland. Es ist auf den ersten Blick auch verlockend von ausländischen Gaslieferungen unabhängig zu werden.
Die USA sind durch die Art der Gasgewinnung vom Gaseinfuhrland zum Gasexporteur geworden. Das goldene Energiekalb schaut um die Ecke, ähnlich wie vor 40 Jahren die Brutreaktoren in Kalkar.
Dummerweise hat auch dieses neue Goldene Kalb seine Schattenseiten:
- Umweltzerstörung
- Trinkwasser in Gefahr
- Giftige Chemie im Boden
- Erdbebengefahr
Situation im Land
In NRW gilt zurzeit ein Moratorium für Untersuchungsbohrungen mit Chemikalien. Die Interessierte Industrie setzt, aus Angst vor einem ähnlichen Desaster wie bei der Atomindustrie, auf Werbung mit ungiftigem Fracking. Bleibt immer noch die Umweltzerstörung, die Trinkwassergefahr und die Erdbebengefahr.
Das Moratorium läuft im Sommer aus. Ähnlich in Holland. Danach ist alles wieder offen. Wo soviel Profit winkt, ist prinzipiell Vorsicht angesagt.
Situation im Kreis
Unter unserem Kreis liegt Kohle und damit auch Kohlegas. Wir gehören zum Erforschungsgebiet Saxon1 West. Die Lizenz zur Erforschung ist nach unseren Informationen vom australischen Gasunternehmen Queensland lt. an British Gas übergegangen. Diese hält auch Lizenzen in den Niederlanden. Zur Zeit wird noch nicht gebohrt.
Zur Veranstaltung am 31. Januar 2012
Nachdem wir den Experten für Gasbohrungen Jörn Krüger aus Nordwalde aus Termingründen nicht begrüßen konnten, haben wir uns entschlossen, das Thema mit eigenen Mitteln anzugeben.
Uns ging es darum, den Stand der Dinge aus den weltweiten Erfahrungen auf die Situation in unserem Kreis herunter zu brechen.
Mittels eines Monitorbeitrags wurde die technische Seite dargestellt. Ausgehend von den Verhältnissen in den USA wurde die Lage in Deutschland beleuchtet. Außerdem wurde das Verfahren vorgestellt.
Den zweiten Teil stellte eine WDR Reportage von Mark vom Hofe dar, der die Lage in unseren Nachbarkreisen dokumentierte.
Es war ausgesprochen erfreulich, dass auch Gäste von der Bürgerinitiative“ gegen Gasbohren“ aus Hamminkeln anwesend waren und mit ihrem Fachwissen den lokalen Bezug herstellen konnten.
Die anschließende Diskussion unter den etwa 15 Anwesenden war sich über die Problemlage schnell einig. Unterschiedliche Bewertungen traten allerdings bei der Bewertung von Erdgas als angeblich nicht so klimaschädlich wie Kohle und Öl auf. Auch die Akzeptanz von Windrädern wurde mit der Akzeptanz von Fracking verglichen.
Der Sinn unserer Veranstaltung, war es das Fracking öffentlich zu machen. Wie es jetzt weitergeht, muss die Entwicklung zeigen. Die BI Stopp Kalkar hatte auch kein begonnen.
Wir von Attac werden die Informationen weiter verfolgen und sie auf unserer Internetseite Attac-Kreis-Kleve dokumentieren.
Wenn wir bedarf sehen, wird es eine Nachfolgeveranstaltung geben.
Wir könnten uns auch vorstellen das Thema in einer BI mit zu bearbeiten.
Ergebnisse
Attac wird eine Presseerklärung zum Fracking herausgeben, damit die lokale Öffentlichkeit an die Fracking Problematik aufmerksam wird.
Attac wird Den Kreis und die Gemeinden anschreiben, um zu erfahren, wieweit die Problematik angekommen ist, dies besonders unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeitsprüfung.
Attac wird eine Exkursion nach Holland machen, um sich das zukünftige Bohrgelände in Boxtel anzuschauen und mit den dortigen Gegnern Kontakt aufzunehmen.
Wer an der Mitarbeit an diesem Thema interessiert ist, bitte telefonisch Kontakt aufnehmen unter Uwe Hüttmann 02824 7449
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Yk1kskavGu0y
http://www.gegen-gasbohren.de/nachrichten-informationen-und-filme/artikeluebersicht/
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Bündnistreffen "Sozialticket Niederrhein Jetzt!"
12. Juli 2011
TERMINANKÜNDIGUNG:
Dienstag, den 19. Juli, 19.30 Uhr
Bündnistreffen der Initiative "Sozialticket Niederrhein Jetzt"
im Weseler Arbeitslosenzentrum WALZ, Bismarckstr. 12, 46483 Wesel
Folgende Tagesordnungspunkte stehen bisher auf dem Programm:
1. Aktuelles vom Sozialticket
Die Meldungen zum Sozialticket scheinen sich zu überschlagen. Alle wollen es, aber irgendwie klemmt da was.
Auch wenn es fast so aussah, als würde letzte Woche Donnerstag ein neues Ticketangebot für Einkommensschwache beschlossen, das zwar von den Modalitäten annehmbar, aber vom Preis mit rund 30 € für die meisten Betroffenen weiterhin unerreichbar gewesen wäre, sind jetzt die Verkehrsunternehmen dazwischen gegangen und haben die Einigungsstelle angerufen. Das bedeutet erneute Verzögerung, und wahrscheinlich eine weitere Verschlechterung der Konditionen.
Sie dazu auch:
www.ruhrnachrichten.de
und
www.kle-point.de
2. Aktion „Freifahrt – Für ein Sozialticket“
So geht es: Jede BesitzerIn eines "Ticket 2000", "Ticket 1000", Semester-, Firmen oder Bärenticket ist berechtigt, an Werktagen nach 19 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ganztägig eine Person kostenlos mitzunehmen. Alle Besitzerinnen eines solchen Tickets werden aufgefordert, sich einen roten Button anzustecken.
Der rote Button zeigt:
Ich kann eine 2. Person mitnehmen!
Jeder Mensch hat das Recht auf Mobilität!
Ich bin für ein Sozialticket!
Es sind dazu Aktionen vor Bahnhöfen, vor der Kreistagssitzung, in der Innenstadt geplant. Außerdem soll es eine gemeinsame Schwarzfahrt mit roten Punkten im VRR Bereich geben. (Dortmund, Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Wesel, Emmerich)
3. Verschiedenes
4. Termine
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Bürgerinitiative fordert Atomausstieg
30. Mai 2011
von Volker Peters
Gut 50 Personen aus Kleve haben sich am 23. Mai in der Innenstadt Kleves eingefunden, um an der wöchtenlichen Mahnwache am Fischmarkt teilzunehmen. In einem bunten Demonstrationszug, unter Beteiligung von Attac Mitgliedern, zogen sie zu den Wahlkreisbüros von Ronald Pofalla (CDU) und Paul Friedhoff (FDP).
Ziel der von den örtlich Anti-AKW-Initiativen unterstützten Veranstaltung war es, angesichts der in Kürze anstehenden Entscheidungen im deutschen Bundestag auf einen schnellen Atomausstieg hinzuwirken. Vor dem Büro der FDP wurde der Brief von Campact und den AKW-Initiativen an Herrn Paul Friedhoff verlesen und anschließend eingeworfen.
Der jüngste Teilnehmer las in seinen Worten vor, warum der Ausstieg nötig ist. Danach wurden alte Widerstandslieder gesungen. „Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen die Atomkraft hier im Land, schließt euch fest zusammen, schließt euch fest zusammen, wehrt euch…“
Ein Geschenkpaket für die Abgeordneten rund um das Thema „Energie“ (Broschüre mit Fakten gegen die Atomenergie, Tipps zum Energiesparen, Solartaschenlampe, Traubenzucker…) wurde von den Teilnehmern signiert und am nächsten Tag persönlich abgegeben.
Die Bürgerinitiative sind gespannt, wie die Abgeordneten Pofalla und Friedhoff abstimmen werden.
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Viertes Forum für ein Sozialticket Niederrhein
Bündnis Soziaticket Niederrhein
Am Samstag, dem 28. Mai
findet das Vierte Forum für ein Sozialticket Niederrhein von 11 - 15 Uhr im Gerhard-Tersteegen-Haus, Haagstraße 11, 47441 Moers statt.
Mitwirkende sind:
Horst Schmitthenner (IG Metall, Gewerkschafter und Soziologe)
Raimund Köhn (Die Linke, Münster) berichtet über den im September 2010 eingeführten Münsterpass
Mario Krüger (B90- Grüne, Dortmund) berichtet über den aktuellen Stand des Sozialtickets im VRR
Moderation: Ingo Kübler (attac – Niederrhein)
Musik: Norbert & Martin
weitere Infos>>>
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Einladung zum ersten Plenum am 31. Mai 2011
25. Mai 2011
Liebe Freunde von Attac, liebe Attacis!
Es ist geschafft! Attac hat die ersten eigenen Schritte in Kleve gemacht.
Am 4, Mai hat es die erste Gründungsversammlung im Kolpinghaus gegeben.
Es war uns gelungen Jutta Sundermann nach Kleve einzuladen, damit sie die grundsätzliche Arbeitsweise und die Ziele von Attac Deutschland darstellt.
Ihr ist es zu verdanken, dass es den etwa 40 Interessierten keinen Augenblick langweilig wurde. Und das bei eher trockenen Organisationsstrukturen. Ich nenne nur einiges: Plenum, Kokreis, Kampagnen, Bankentribunal, Finanzfragen, Internationalität, Sommerakademie, Konsensprinzip und Bildungsgerechtigkeit.- Kurz, Jutta war gut vorbereitet und ausgesprochen kompetent konnte sie auch auf Fragen der Teilnehmer eingehen. Einige Fotos von den Aktionen der letzten 10 Jahre rundeten die Vorstellung ab.
Bei diesem Teil der Gründung konnten wir uns Hilfe von außen holen. Die Arbeit im Kreis Kleve müssen wir selbst machen!
Wir haben uns geeinigt, den jeden letzten Dienstag des Monats zum Attac Plenum Tag zu machen.( Kolpinghaus, Kolpingstr.11, 47533 Kleve, 19 – 21 h.)
Wir haben inzwischen einen Koordinierungskreis gebildet, der die Plenumsversammlungen vorbereitet und als Ansprechpartner dient.
Hier......
Unsere Internetseite steht im Netz und kann uns ab jetzt als Nachrichten-Plattform für Termine, Neuigkeiten und Meinungsaustausch dienen. Unsere Aufgabe ist es, die konkrete Attac Arbeit im Kreis Kleve zu planen. Am 4. Mai hatten wir für einen ersten Überblick vier Arbeitsgruppen gebildet, die mögliche Themen und Aktionen erarbeiten sollten. Auf dieser Grundlage wollen wir am Dienstag dem 31. Mai weiterarbeiten.
Wir werden die gemachten Vorschläge noch einmal sichten und eventuell erweitern.
Es sollen mit „Bewertungspunkten“ Prioritäten erarbeitet werden, damit wir unsere Schwerpunkte festlegen können.
Falls es uns sinnvoll erscheint, können wir auch schon Arbeitsgruppen zu einzelnen Schwerpunkten gründen.
Das Treffen am Dienstag ist für die Ausgestaltung unserer Arbeit ein Startpunkt. Wir hoffen, dass Ihr Zeit finden könnt, um gerade in dieser Phase Eure Vorstellungen mit einzubringen.
Mit freundlichen Grüßen,
Kokreis, i.A. Uwe Hüttmann
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Treffen des KoKreises/Orga-Team
12. Mai 2011
Am Dienstag, den 10. Mai 2011 fand das erste Treffen des KoKreises statt. Nähere Einzelheiten hierzu in Kürze......
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ATTAC ist in Kleve angekommen
05. Mai 2011
Mit ca. 40 Teilnehmern war die Gründungsveranstaltung von „ATTAC-(Kreis)Kleve“ am 04.05.2011 im Klever Kolpinghaus besser besucht als erwartet. Eine Mischung aus erfahrenen „Attacis“(Bisher zu „ATTAC Niederrhein“ in Wesel gehörend) und Interessierten fand sich zusammen um nicht nur Strukturen, Organisation und Arbeitsmöglichkeiten – sehr engagiert von Jutta Sundermann vorgestellt – von ATTAC kennen zu lernen, sondern auch schon erste, konkrete Schritte in Kreis Klever Themenfelder einzuleiten. „Soviel Konstruktives vieler Engagierter hätte ich für den ersten Abend gar nicht erwartet“ freut sich der Ansprechpartner im Kreis Kleve, Uwe Hüttmann aus Kalkar. Um die guten Ansätze fortzuführen, trifft man sich – jeder ist herzlich willkommen – bereits wieder am 10. Mai 2011, um 19.00 Uhr im Klever Kolpinghaus um die notwendigen organisatorischen Dinge zu regeln. Reguläre Treffen finden jeden letzten Dienstag im Monat statt.
Eine Mitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich. Zu Fragen, Anregungen und Vorschlägen steht Uwe Hüttman unter uwe-huettmann(at)t-online.de oder Tel. 02824/7449 zur Verfügung.
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25 Jahre Tschernobyl:
Mehr als 120.000 bei Anti-Atom-Protesten
Mehr als 120.000 Menschen haben am Ostermontag – 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und sechs Wochen nach Fukushima – den Protest gegen die Atomkraft bundesweit direkt an die Standorte getragen. Von B wie Biblis bis P wie Philippsburg: An zwölf AKWs, Atomfabriken und Atommülllagern machten die Menschen klar, dass sie die überall in Land lauernde Gefahr nicht länger hinnehmen wollen und forderten: AKWs abschalten! Gemeinsam verdeutlichten die Demonstrantinnen und Demonstranten: Diese Proteste lassen sich nicht aussitzen, sondern werden erst enden, wenn alle AKWs abgeschaltet sind – für immer.




